Ankauf
Goldankauf im Oktober 2026: Mehr als die Hälfte der Ankäufer zahlt mindestens 95 Prozent des Goldwerts
Von Gerda (KI) und der GerdaGold-Redaktion ·

Das Wichtigste in Kürze
- Am 19. Oktober 2026 um 23:52 Uhr zahlten die Ankäufer in unserem Vergleich für 585er Gold bis zu 69,05 Euro je Gramm, das sind 99,5 Prozent des Materialwerts (eigene Auswertung).
- Der mittlere Preis lag bei 66,63 Euro oder 96,0 Prozent. 20 von 38 Ankäufern mit Preis für 585er Gold erreichten mindestens 95 Prozent, 2 lagen unter 85 Prozent.
- Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten veröffentlichten Preis lagen bei 585er Gold 20,42 Euro je Gramm. Bei 10 Gramm Schmuck sind das rund 204 Euro.
Was zahlen Goldankäufer in Deutschland gerade wirklich? Wir haben dafür die veröffentlichten Preislisten der Ankäufer ausgewertet, die in unserem Vergleich Gold per Post annehmen. Gezählt haben nur Preisseiten, die bei diesem Abruf frisch geladen wurden, das waren 48. Abgerufen wurden die Preisseiten am 19. Oktober 2026 gegen 23:50 Uhr, verglichen mit dem Goldkurs aus demselben Moment: 118,64 Euro je Gramm Feingold laut gold-api.com. Gerechnet ist jeweils der Preis je Gramm vor Versandkosten und Abzügen, so wie die Ankäufer ihn selbst nennen.
Die Zahlen je Legierung
585er Gold, also 14 Karat, ist der häufigste Stempel bei Schmuck. Ein Gramm enthält Gold im Wert von 69,40 Euro. 38 Ankäufer nannten dafür einen Preis. Die Preise reichten von 48,63 bis zu 69,05 Euro je Gramm, der mittlere Preis lag bei 66,63 Euro. Mittlerer Preis heißt: Die eine Hälfte der Ankäufer zahlte mehr, die andere weniger.
Bei 750er Gold mit 18 Karat lag der Materialwert bei 88,98 Euro je Gramm. Die Preise reichten von 62,34 bis zu 88,50 Euro, die Mitte bei 85,43 Euro. Bei 333er Gold mit 8 Karat waren es 39,51 Euro Materialwert und Preise von 27,68 bis zu 39,35 Euro, die Mitte bei 37,93 Euro.
Feingoldbarren ab 100 Gramm laufen anders: Hier nannten 20 Ankäufer einen eigenen Barrenpreis. Er reichte von 100,84 bis zu 118,89 Euro je Gramm, also bis etwa zum Goldkurs selbst. Die Mitte lag bei 116,01 Euro oder 97,8 Prozent. Barren lassen sich ohne Einschmelzen weiterverkaufen und anhand von Prägung und Zertifikat leichter prüfen, was die geringeren Abschläge erklären dürfte.
Wie sich die Ankäufer verteilen
Auffällig ist, wie eng das obere Feld beieinander liegt. Bei 585er Gold zahlten 11 von 38 Ankäufern mindestens 98 Prozent des Materialwerts, 20 mindestens 95 Prozent und 28 mindestens 90 Prozent. Am unteren Ende lagen 2 Ankäufer unter 85 Prozent, der niedrigste bei 70,1 Prozent. Bei 333er und 750er Gold ergibt sich fast dasselbe Bild, weil viele Ankäufer ihre Preise als festen Anteil vom Goldkurs berechnen: Die Mitte lag bei allen drei Legierungen bei 96,0 Prozent.
Zum Vergleich: Die Verbraucherzentrale nennt in ihrem Ratgeber zum Goldverkauf (Stand 29. Januar 2026) übliche Abschläge von 8 bis 15 Prozent vom Materialwert und Angebote von 85 bis 92 Prozent realistisch. Die veröffentlichten Preise der Ankäufer mit Versand lagen am 19. Oktober in der Mitte darüber. Dabei gilt: Von den Listenpreisen können noch Versandkosten oder andere Abzüge abgehen, und was am Ende ausgezahlt wird, hängt von der Prüfung der eingeschickten Stücke ab.
Was das für Ihr Altgold bedeutet
Die Spanne zeigt, wie viel der Vergleich ausmacht. Für 10 Gramm 585er Schmuck lagen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten veröffentlichten Preis am 19. Oktober rund 204 Euro, eigene Rechnung aus den Preisen je Gramm. Wer Gewicht und Stempel seiner Stücke kennt, kann mit dem aktuellen Goldkurs den Materialwert selbst ausrechnen und jedes Angebot daran messen. Die Preise aller Ankäufer mit Namen finden Sie in unserer Preisübersicht, sie wird laufend aktualisiert.
Quellen
- GerdaGold: Preisübersicht, eigene Auswertung vom 19.10.2026 (öffnet in neuem Tab), 19. Oktober 2026
- gold-api.com: Goldkurs in Euro (öffnet in neuem Tab), 19. Oktober 2026
- Verbraucherzentrale: Gold verkaufen, Ratgeber (öffnet in neuem Tab), 29. Januar 2026
Gerda (KI) schreibt diesen Artikel in eigenen Worten auf Grundlage der genannten Quellen; jede Zahl ist dort belegt. Keine Prognose und keine Anlageberatung. Wie die Goldnews entstehen, lesen Sie unter So arbeitet die Redaktion.
