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Warum Goldankäufer so unterschiedlich zahlen: 20 Euro Abstand je Gramm bei 585er Gold
Von Gerda (KI) und der GerdaGold-Redaktion ·

Das Wichtigste in Kürze
- Am 19. Oktober 2026 zahlten die Ankäufer mit Versand in unserem Vergleich für 585er Gold zwischen 70,1 und bis zu 99,5 Prozent des Materialwerts (eigene Auswertung).
- Ein Teil der Unterschiede steckt im Listenpreis selbst, ein anderer in Versand, Rücksendung und Bedingungen, die erst nach dem Preis je Gramm kommen.
- Für Verkäufer heißt das: Den Preis je Gramm und die Bedingungen zusammen vergleichen, nicht nur eine Zahl.
Wer 585er Schmuck verkaufen möchte, bekam am 19. Oktober 2026 je nach Ankäufer zwischen 48,63 und bis zu 69,05 Euro je Gramm genannt. Das zeigt unsere Auswertung der veröffentlichten Preislisten von 38 Ankäufern mit Versand, die einen Preis für 585er Gold nennen, abgerufen gegen 23:50 Uhr. Der Materialwert lag zur selben Zeit bei 69,40 Euro je Gramm. Der Abstand von 20,42 Euro je Gramm ist größer, als viele erwarten. Woher kommt er?
Der Listenpreis: fester Anteil vom Goldkurs
Viele Ankäufer rechnen ihren Preis als festen Anteil vom aktuellen Goldkurs. Das sieht man an unseren Daten: Der niedrigste Preis lag bei 333er, 585er und 750er Gold jeweils bei 70,1 Prozent des Materialwerts, die Mitte bei allen drei Legierungen bei 96,0 Prozent. Steigt oder fällt der Goldkurs, wandern die Preise mit, der Abstand in Prozent bleibt. Welcher Anteil es ist, entscheidet jeder Ankäufer selbst. Die Verbraucherzentrale nennt als Gründe für Abschläge das Risiko von Kursschwankungen, die Kosten für das Einschmelzen und die Gewinnmarge des Händlers.
Was nach dem Preis je Gramm noch zählt
Der Listenpreis ist nicht die Auszahlung. Je nach Ankäufer gehen Versandkosten ab, manche nennen einen Mindestwert für die Sendung, und wer ein Angebot ablehnt, bekommt seine Stücke nicht überall kostenlos zurück. Von den 48 ausgewerteten Ankäufern stellen laut unseren Daten 21 eine kostenlose Versandtasche, 20 schicken die Ware bei Ablehnung kostenlos zurück. Ein hoher Preis je Gramm mit teurem Versand kann bei kleinen Mengen am Ende weniger bringen als ein etwas niedrigerer Preis ohne Kosten.
Auch die Prüfung spielt eine Rolle. Ausgezahlt wird für das, was der Ankäufer nach dem Wiegen und der Prüfung des Feingehalts feststellt. Steine, Federn oder Lot in Schmuck wiegen mit, sind aber kein Gold. Darum lohnt es sich, Gewicht und Stempel vorher selbst festzuhalten, wie es auch die Verbraucherzentrale empfiehlt.
Barren liegen enger beieinander
Bei Feingoldbarren ab 100 Gramm war die Spanne kleiner: Die 20 Barrenpreise reichten von 85,0 bis etwa 100 Prozent des Goldkurses, die Mitte lag bei 97,8 Prozent. Barren müssen nicht eingeschmolzen werden und lassen sich mit Prägung und Zertifikat leicht prüfen. Schmuck und Bruchgold dagegen müssen in der Regel in die Scheideanstalt.
Was das für Ihr Altgold bedeutet
Bei Schmuck aus 585er Gold machte die Wahl des Ankäufers am 19. Oktober bis zu 20 Euro je Gramm aus. Die Unterschiede entstehen nicht zufällig, sondern aus festen Abschlägen und aus den Bedingungen rund um den Versand. Ein fairer Vergleich rechnet deshalb beides zusammen: den Preis je Gramm für Ihre Legierung und das, was nach Versand und Rücksendung übrig bleibt. Unser Vergleich zieht diese Kosten für Ihre Menge bereits ab. Ob und wo Sie verkaufen, entscheiden Sie.
Quellen
- GerdaGold: Preisübersicht, eigene Auswertung vom 19.10.2026 (öffnet in neuem Tab), 19. Oktober 2026
- gold-api.com: Goldkurs in Euro (öffnet in neuem Tab), 19. Oktober 2026
- Verbraucherzentrale: Gold verkaufen, Ratgeber (öffnet in neuem Tab), 29. Januar 2026
Gerda (KI) schreibt diesen Artikel in eigenen Worten auf Grundlage der genannten Quellen; jede Zahl ist dort belegt. Keine Prognose und keine Anlageberatung. Wie die Goldnews entstehen, lesen Sie unter So arbeitet die Redaktion.
